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Am 3. September 1867 bekam die Stadt Varel ihren Bahnhof. Er liegt an der 52,38 km langen Eisenbahnstrecke von Oldenburg (Oldb) nach Wilhelmshaven, die von der Preußischen Staatseisenbahn gebaut wurde. Damit war auch der Anschluss zu den „Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen“  abgeschlossen. Die Bahnstation hatte zwei Ladegleise, davon war eines ein Freiladegleis mit Gleiswaage und Ladenmaß. Zwei Gleise führten zum Güterschuppen. Ein Lokstation wurde ebenfalls gebaut. Am 1. Januar 1893 begann der Güterverkehr und am 1. Mai 1893 der Personenverkehr auf der 7,63 km langen Strecke nach Bramloge. Gleichzeitig begann der Bahnverkehr nach Varel-Hafen. Der Bahnhof wurde nach 1900 entsprechend dem zunehmenden Verkehr ausgebaut. So entstanden eine Lokschuppen mit Drehscheibe und ein Wasserturm. Die Bahnsteige erhielten eine Überdachung und die markante Personenbrücke. Am 30. April 1913 eröffnete die Eisenbahnstrecke nach Rodenkirchen (Oldb). Am 1. Juni 1958 wurde der Personenverkehr eingestellt und 1992 der Güterverkehr. 1994 baute man die Strecke zurück. Das Empfangsgebäude erhielt Anfang der fünfziger Jahre eine Klinkerfassade, die vor das alte Gebäude gesetzt wurde. Die Stadt Varel kaufte das Bahngelände und sanierte es 2007 komplett. Dabei sollte der ursprüngliche Charakter des Gebäudes wieder hergestellt werden. So wurde der Eingang wieder in die Gebäudemitte verlegt. Im gesamten Bahnhofsbereich stehen alle Hochbauten unter Denkmalschutz
Bilder Varel (Oldb)
Bahnhof 1900
Luftaufnahme
Varel (Oldb.) Bahnhof 1900 PANORAMA
Die Eisenbahn “kam” am 3. September 1867 nach Varel. Also 32 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Varel hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2015 waren es 23.884 Einwohner).  
Z Bahnhof iel
Oldenburg (Oldb) - Wilhelmshaven
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