EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Kaunitz von der Straßenseite aus gesehen © Copyright 2000 - 2021 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten © Copyright 2000 - 2021 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten Bahnstation Kaunitz Bahnstation Kaunitz

Bau und Streckeneröffnung

Am 19. April 1903 eröffnete die Teutoburger Wald-Eisenbahn AG (TWE) ihre 24,74 Kilometer lange Nebenbahn zwischen Gütersloh Nord und Hövelhof und damit auch die 92,6 Kilometer lange Gesamtstrecke.

Das Empfangsgebäude Kaunitz

Der einstöckige, traufenständige Typenbau aus Fachwerk mit Backsteinfüllung und Satteldach wurde im Jahr 1902 in Betrieb genommen. Im Gebäude gab es einen Warteraum mit Fahrkartenschalter. Hier wurden auch Frühkartoffeln verkauft. In einem Anbau aus Fachwerk war ein etwas höherer Güterschuppen mit Satteldach und Seitenrampen errichtet worden. Die Gleisanlage bestand aus einem Lade- und Kreuzungsgleis mit befestigter Bahnsteigkante, das zum Güterschuppen führte. Die Fahrgäste gelangten erst über das Ladegleis zum Bahnsteig. Für den Güterverkehr war der Bahnhof nur eingeschränkt nutzbar, da er keine Kopframpe (OK) besaß.

Weitere Streckeneröffnungen, Ausbauten oder Änderungen

1978 wurde der Personenverkehr auf der Teutoburger Wald-Eisenbahn eingestellt. 2014 wurde die TWE Aktiengesellschaft in eine GmbH umgewandelt.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Empfangsgebäude wurde von der Dorfgemeinschaft Kaunitz e.V. gekauft und saniert. Es dient heute als Versammlungsort der Dorfbewohner.
Bilder Kaunitz
Luftaufnahme
Planung und Konzession
Die Eisenbahn “kam” am 19. April 1903 nach Kaunitz. Also 68 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Kaunitz hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2019 waren es 25.318 Einwohner). Kaunitz ist ein Stadtteil von Verl.
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